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Wachstumsphase

Wachstumsphase / Vegetationsphase

Jetzt gehts rund

Die wichtigsten Fakten zur Wachstumsphase im Überblick:

  1. 18 Stunden Licht, 6 Stunden Dunkelheit.
  2. Ausreichend wässern aber nicht ertränken!
  3. Leuchtstoffröhren oder LEDs nutzen.
  4. Umtopfen, sobald die Pflanze die Sämlingsphase überschritten hat.
  5. Beginnt die Wachstumsphase, können spezifische Anbaumethoden angewendet werden.
  6. Nach circa 4 Wochen das Geschlecht bestimmen und die männlichen Cannabispflanzen aussortieren.

Wenn der Stängel aus der Erde schaut und sich die ersten Blättchen gebildet haben, bezeichnet man dies zunächst als Sämlingsphase. Die Hanfpflanze ist zu diesem Zeitpunkt extrem zerbrechlich und man muss mit ihr sehr vorsichtig umgehen und sollte sie nur möglichst wenig bewegen.

Die Wachstums- oder Vegetationsphase beginnt, sobald sich die ersten Blätter gebildet haben und die Hanfpflanze merklich zu wachsen beginnt. Dies ist der Zeitpunkt an dem die Cannabispflanze umgetopft werden sollte, so dass sie in den folgenden Wochen ungehindert wachsen kann. In der Regel dauert die Wachstumsphase je nach Hanfsorte 4-8 Wochen. Dabei spielt natürlich eine Rolle wie hoch und buschig man die Pflanze wachsen lassen möchte bevor man die Blütephase einläutet.

In der Wachstumsphase sollte die Cannabispflanze 18 Stunden am Tag beleuchtet und 6 Stunden der Dunkelheit ausgesetzt werden. Dabei können in dieser Phase Leuchtstoffröhren oder die etwas teureren LED Lampen genutzt werden.

Außerdem ist die Bewässerung extrem wichtig, denn die Hanfpflanze braucht in dieser Phase viel Kraft zum Wachsen. Dabei sollte der Pflanze immer genug Wasser zur Verfügung stehen, wobei sie aber nicht ertränkt werden darf! Zu viel Wasser kann zu Schimmel oder der gefürchteten Umfallkrankheit führen. Zusätzlich bietet zu feuchter Untergrund eine gute Basis für Schädlinge. Die Luftfeuchtigkeit sollte im Optimalfall bei 50-60% liegen. Gerne können dazu die Pflanzen auch ab und zu mit einem Wasserzerstäuber eingenebelt werden.

Zu Beginn der Wachstumsphase ist das Wachstum eher langsam. Die Hanfpflanze bildet ihr Wurzelsystem und investiert hier viel Energie. Falls gewünscht kann der Aufbau des Wurzelsystems durch Wurzelanreger oder bestimmte Pilze, deren Sporen zugefügt, unterstützt werden. Diese Zusätze werden dem Wasser beigefügt. Weiterhin bildet sie die ersten Verästelungen und Blätter um sich zu stabilisieren. Hat die Pflanze eine bestimmte Masse an Blättern erreicht, kann sie genug Licht aufnehmen, Chlorophyll produzieren und ihr Wachstum merklich zu beschleunigen (5 Zentimeter oder mehr, je nach Sorte).

Hinweis zur Geschlechtsbestimmung:

Falls nicht ausschließlich feminisierte Hanfsamen angepflanzt worden sind, kann ab der vierten Woche das Geschlecht der Pflanzen bestimmt werden. Es sollte geprüft werden, ob es sich um männliche oder weibliche Pflanzen handelt, wobei die männlichen nun aussortiert werden müssen, um eine Bestäubung zu verhindern.

Hinweis zum Düngen der Hanfpflanzen:

In der Vegetationsphase benötigen die Cannabispflanzen vor allem Stickstoff und Kalium, um ein optimales Wachstum an den Tag zu legen. Hochwertige Erdmischungen haben in der Regel ausreichend Nährstoffe um die Pflanze einen Monat lang mit diesen Nährstoffen zu versorgen, wodurch düngen nicht notwendig ist. Wird durch eine Verfärbung (meist gelbe) der Blätter oder ein gehemmtes Wachstum doch ein Nachdüngen notwendig, sollte dies mit Vorsicht getan werden. Gerade Anfänger neigen dazu die Hanfpflanzen zu überdüngen und können diese damit nachhaltig schädigen. Daher gilt es besonders die Anweisungen auf der Packungsbeilage zu befolgen und es nicht zu übertreiben.

Als Faustregel gilt, dass Keimlinge zunächst nicht gedüngt werden sollten, da man sie extrem schädigen kann und sie den Dünger zu diesem Zeitpunkt noch nicht brauchen. Hat die Pflanze nach 2-3 Wochen ein gewisses Wachstum an den Tag gelegt kann leicht gedüngt werden, indem man den Dünger dem Wasser untermischt. Je größer eine Pflanze ist, desto mehr darf man sie düngen (falls notwendig, also Mangelerscheinungen wie Verfärbungen auftreten).